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Der Geltungsbereich der gesetzlichen Bestimmungen zum IKS

Details zum IKS

Die Bestimmungen zum IKS gelten für Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Aktiengesellschaften, Genossenschaften, Vereine und Stiftungen, wenn zwei der drei folgenden Kriterien in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren überschritten werden

(Art. 727 Abs. 1 OR):


Im Weiteren sind diese Bestimmungen auch massgebend für

  1. börsenkotierte Unternehmen,
  1. Unternehmen, die Anleihen ausstehend haben,
  1. Unternehmen, die 20% zum Umsatz oder zu den Aktiven einer Gesellschaft nach a) oder b) beitragen,
  2. Unternehmen, die konsolidierungspflichtig sind (nach Art. 663e OR).


Für Genossenschaften, Vereine und Stiftungen sind spezielle Bestimmungen zu beachten.

Auch Unternehmen, welche von der Revisionspflicht befreit sind, müssen über ein Risikomanagement verfügen und dies im Jahresbericht bestätigen.

Was versteht man unter einem Internen Kontrollsystem?

Unter «Internes Kontrollsystem» (Synonym: Interne Kontrolle) werden alle von Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und übrigen Führungsverantwortlichen angeordneten Vorgänge, Methoden und Massnahmen verstanden, die dazu dienen, einen ordnungsgemässen Ablauf des betrieblichen Geschehens sicherzustellen.


Die Interne Kontrolle wirkt unterstützend bei:


Der Schweizer Gesetzgeber schreibt kein bestimmtes System vor. Es gilt der Grundsatz, dass das IKS den jeweiligen Gegebenheiten der Unternehmung anzupassen ist. Die Unternehmung ist grundsätzlich frei in der Ausgestaltung ihres IKS.